Helixor - Dem Leben Leben geben.

HELIXOR - Dem Leben Leben geben.

Uns erreichen viele Anfragen von Patienten und Therapeuten, ob und wie sich SARS-CoV-2 auf die Krebstherapie oder die begleitende Medikation auswirkt. Die wichtigsten dieser Fragen haben unsere Experten für Sie beantwortet: Als neutrale medizinische Ansprechpartner berichten Ärzte aus Klinik und Praxis auf der Basis eigener Erkenntnisse.

Aktuell erhalten Sie Informationen zu COVID-19 im Zusammenhang mit Krebserkrankungen und den Möglichkeiten einer begleitenden Unterstützung z. B. durch die Misteltherapie.

Diese Seite halten wir für Sie auf dem neuesten Stand. Schauen Sie also regelmäßig rein und senden Sie uns gern Ihre Fragen.

Erfahren Sie mehr über das Unternehmen Helixor

Dr. Frank: Können Krebspatienten auch in Zeiten von COVID-19 mit einer Misteltherapie beginnen?

Dr. Frank: Wie gestaltet sich die COVID-19 Situation für Risikopatienten?

Dr. Frank: Ist es ratsam, naturheilkundliche Verfahren während der COVID-19 Pandemie anzuwenden?

Dr. Hiller: Wie lange gelten Krebspatienten als Risikopatienten für COVID-19?

Dr. Hiller: Welche Maßnahmen eignen sich zur Stärkung des Immunsystems?

Dr. Hiller: Hat die Pandemie Einfluss auf die Patientenversorgung?

In Kürze finden Sie hier weitere Antworten unserer Experten.

Dr. med. Matthias Frank

Dr. med. Matthias Frank

Arzt für Allgemeinmedizin, niedergelassen in eigener Praxis in Karlsruhe
Zusatzbezeichnungen: Akupunktur, Naturheilverfahren, Rehabilitationswesen

Dr. Frank ist Autor mehrerer medizinischer Fachbücher und gibt als gefragter Referent in bundesweiten Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen nicht nur Ärzten, sondern auch den Praxismitarbeiterinnen wertvolle und umsetzbare Impulse, Inspiration und Motivation für die tägliche Arbeit.
In seinen Büchern und Aufsätzen widmet sich Dr. Matthias Frank der Naturheilkunde, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Akupunktur, aber auch Themen, die seine jahrelange Tätigkeit in der eigenen Arztpraxis bestimmen. Auch in seiner eigenen Arztpraxis kombiniert Dr. Frank wissenschaftliche Medizin mit etablierten Verfahren – wie Naturheilkunde, Chinesische Medizin und Akupunktur und Homöopathie – zu einer modernen, umfassenden, ganzheitlichen und individuellen Medizin.
Sein aktuelles Buch „Krebs – die Heilkraft der Naturmedizin nutzen“ zeigt passende Begleittherapien zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Dr. med. Stefan Hiller

Dr. med. Stefan Hiller

Leitender Arzt im Zentrum Integrative Onkologie, Filderklinik
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie
Zusatzbezeichnung: Palliativmedizin

Nach seinem Medizinstudium in Göttingen und in Würzburg war Dr. Stefan Hiller in seiner ersten Stelle von 1988 bis 1990 als Assistenzarzt in der Inneren Abteilung der Filderklinik tätig. Dort bekam er erstmalig Kontakt zur Anthroposophischen Medizin, was ihn seine ganze weitere Laufbahn begleitet hat. Dr. Hiller war mehrere Jahre Oberarzt in der Klinik für Hämatologie/Onkologie, Katharinenhospital des Klinikums Stuttgart. Dort leitete er die Tagesklinik und Therapieambulanz. Dabei war er intensiv an der Betreuung und Entwicklung von Studien beteiligt. Im Rahmen des OSP Stuttgart und jetzt OSP Esslingen ist er regelmäßig an der Erstellung von Leitlinien beteiligt. Seit 2011 ist er Leitender Arzt des Zentrums Integrative Onkologie an der Filderklinik (Filderstadt).

Ihre Misteltherapie während der COVID-19-Pandemie:
Fragen & Antworten

Stand: 15.06.2020

Dr. Michael Schink

Zur Person:

Dr. rer. nat. Michael Schink, Biologe, u. a. mit dem Schwerpunkt Immunologie, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit der Misteltherapie. Er ist in der Medizinischen Wissenschaft der Helixor Heilmittel GmbH zuständig für alle wissenschaftlichen Fragestellungen zu den Wirkprozessen der etablierten Arzneimittel des Unternehmens.

  1. Kann ich meine Misteltherapie auch in Zeiten von COVID-19 fortsetzen?

    Ja. Gerade jetzt ist bei einer Krebserkrankung die Stärkung von Allgemeinbefinden und Immunsystem wichtiger denn je. Dabei leistet die Misteltherapie einen wichtigen Beitrag. Deshalb ist der Beginn oder die Fortsetzung einer Misteltherapie auf jeden Fall zu empfehlen.

    Zum Hintergrund: Bei Krebspatienten ist das Immunsystem häufig durch das Krebsgeschehen geschwächt bzw. seine Funktionen unterdrückt. Vor diesem Hintergrund belegen klinische Studien, dass eine Misteltherapie nicht nur die Lebensqualität von Krebspatienten und die Verträglichkeit von klassischen Krebstherapien verbessert (1), sondern oft eine gesteigerte Aktivität der natürlichen Killerzellen beobachtet werden kann (2, 3). Die natürlichen Killerzellen unseres Immunsystems können Krebszellen oder von Krankheitserregern befallene Körperzellen erkennen und zerstören.

  2. Eignet sich die Misteltherapie als COVID-19-Prophylaxe?

    Nein. Von einem generellen Immunschutz – auch von Gesunden – durch eine Misteltherapie zur Vorbeugung einer COVID-19-Infektion kann nicht ausgegangen werden.

    Zum Hintergrund: Die Misteltherapie eignet sich zur Immunstabilisierung bei Krebspatienten. Wenn die Misteltherapie bei Patienten ohne Krebserkrankung eingesetzt wird (Off-Label-Anwendung), dann liegt ein allgemein geschwächtes Immunsystem vor (4) und das Ziel ist die Behandlung der Immunschwäche, nicht die Stärkung eines unauffälligen Immunsystems. Eine Misteltherapie sorgt also nicht für eine Stimulierung des Immunsystems, sondern gleicht vorhandene Defizite aus (5).

  3. Sollte die Misteltherapie bei Erkältungsanzeichen unterbrochen werden?

    Nein. Wenn keine Symptome einer Infektion bestehen, kann die Misteltherapie fortgesetzt werden.

    Sobald jedoch entzündliche Erkältungssymptome (z. B. Fieber, Halskratzen, Husten, Atemwegsbeschwerden) oder sonstige Symptome einer COVID-19-Erkrankung auftreten, melden Sie das bitte sofort Ihrem behandelnden Arzt. Er entscheidet, ob Sie eine Therapiepause einlegen müssen. Nach vollständigem Abklingen der Erkältungsanzeichen kann die Misteltherapie fortgesetzt werden. Bleiben Sie in diesem Fall immer in engem (telefonischen) Kontakt mit Ihrem Arzt!

Dr. Xenia Wagner

Zur Person:

Dr. med. Xenia Wagner, Fachärztin für Allgemeinmedizin, kennt die Misteltherapie aus eigener Anwendung. Zusätzlich unterstützt sie mit ihrem Fachwissen die Helixor Heilmittel GmbH in der Medizinischen Beratung für Ärzte, Patienten und Angehörige.

  1. Ist zum Therapie-Einstieg ein Arztbesuch notwendig?

    Ja. Ihr behandelnder Arzt wählt für Sie die passende Mistelsorte und macht Sie mit der Anwendung vertraut, damit Sie die Therapie einfach und sicher zu Hause fortsetzen können.

    Um die optimale Therapieeinstellung für Sie zu finden, stützt er sich auf eine persönliche Erstuntersuchung und begleitet beratend die ersten Injektionen. Daher ist ein Praxisbesuch notwendig. Hausärzte sind auf die besonderen Sicherheitsbestimmungen für Risikopatienten in ihrer Praxis vorbereitet. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wie er speziell auf Ihre Bedürfnisse eingehen kann!

  2. Kann die Misteltherapie auch die psychische Widerstandskraft stärken?

    Ja. Neben der Verbesserung körperlicher Symptome bessert sich häufig auch das emotionale Wohlbefinden.

    Zunächst verbessert die Misteltherapie das Allgemeinbefinden, vor allem bei Müdigkeit oder Erschöpfung sowie bei Störungen von Schlaf, Temperatur, Appetit und Verdauung. In klinischen Studien zur Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten unter Misteltherapie konnte gezeigt werden, dass viele der Befragten auch eine Abnahme der Angst, eine Verbesserung der depressiven Stimmungslage, eine aktivere Lebensgestaltung und eine Verbesserung der Konzentrationsschwäche nannten (1, 6).

Weitere Informationen? - Sprechen Sie mit uns!

Gern beantworten unsere Experten der Medizinischen Beratung weitere Fragen zur Misteltherapie.

Literatur

  1. Kienle GS, Kiene H. Influence of Viscum album L (European Mistletoe) extracts on quality of life in cancer patients: A systematic review of controlled clinical studies. Integrative Cancer Therapies 2010;9:142-57.
  2. Berg PA, Stein GM. Beeinflusst die Misteltherapie die Abwehr epithelialer Tumoren? Eine kritische immunologische Analyse. Deutsche Medizinische Wochenschrift 2001;126:339-45.
  3. Schink M. Mistletoe therapy for human cancer: the role of the natural killer cells. Anti-Cancer Drugs 1997;8(Suppl.1):S47-S51.
  4. Viscum album (nicht onkologisch), in: Vademecum Anthroposophische Arzneimittel, 4. Auflage 2017, 742-52.
  5. Kienle GS, Grugel R, Kiene H. BMC Complementary and Alternative Medicine 2011;11:2-55.
  6. Liedtke S. Wie Patienten durch Misteltherapie gewinnen. Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 43, 12 (2002).