Helixor


Eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung braucht Therapievielfalt

Norbert Lins, MdEP, besuchte die Helixor Heilmittel GmbH. Von links nach rechts: Simone Zimmerer, Dr. Oliver Dehus, Norbert Lins, Wilfried Waidmann

Helixor Heilmittel GmbH im Gespräch mit Norbert Lins, MdEP

Am 29. Oktober besuchte das Europäische Parlamentsmitglied Norbert Lins die Firma Helixor Heilmittel GmbH in Rosenfeld. Am Firmenstandort „Fischermühle“ erhielt Herr Lins, MdEP, einen lebendigen Eindruck von der Wertschöpfung eines Unternehmens, das sich auf die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel spezialisiert hat. In der Onkologie gehört Helixor zu den international führenden Anbietern von Mistelpräparaten, die als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie gegen belastende Nebenwirkungen und zur Stabilisierung des Allgemeinbefindens eingesetzt werden.

„Hier habe ich die Vereinbarkeit von Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit erlebt“, fasst Norbert Lins seine Eindrücke auf der Fischermühle zusammen. Den Politiker, der im Europäischen Parlament unter anderem im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit tätig ist, interessierte vor allem, wie es einem pharmazeutischen Unternehmen wie Helixor gelingt, Forschung, Entwicklung und die gesamte Produktionskette mit den Bedürfnissen von Mensch und Natur in Einklang zu bringen.

Durch einen einzigartigen Herstellungsprozess verwirklicht Helixor seinen Anspruch, die Mistel so naturbelassen wie möglich zu verarbeiten, um Wirkkraft und Vitalität der Pflanze bestmöglich zu erhalten. Zur gelebten Umsetzung des Patientenwohls gehört auch, dass sich Betroffene und Angehörige jederzeit an das Expertenteam der kostenfreien Medizinischen Beratung des Unternehmens wenden können.

Mit 100 Mitarbeitern erwirtschaftet Helixor jährlich rund 10 Millionen Euro weltweit. Als Firmeneignerin gewährleistet die Stiftung HELIXOR, dass mit einem Teil der Unternehmenserlöse gemeinnützige Projekte sowie Forschung und Entwicklung in der integrativen Medizin gefördert werden. So ist Helixor auch Vorreiter auf dem Gebiet der klinischen Forschung zur intravenösen Infusion von Mistelextrakten – hierzu laufen klinische Studien in Deutschland und den USA.

Nach wie vor ist Deutschland der wichtigste Markt für Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen, wozu die Mistelpräparate von Helixor zählen. Damit entspricht das Unternehmen dem allgemeinen Patientenbedarf:
Drei Viertel der Bevölkerung wünschen sich neben der rein schulmedizinischen Behandlung auch ergänzende Maßnahmen. Leider wird diese hohe Nachfrage durch die restriktive Gesundheitspolitik und die unterschiedlichsten Anforderungen an die Arzneimittelzulassung vieler europäischer Länder ausgebremst. Hier sieht Dr. Oliver Dehus (Leiter Forschung, Entwicklung und Regulatory Affairs international bei Helixor) dringenden Handlungsbedarf, um die Voraussetzungen für die Verfügbarkeit geprüfter naturheilkundlicher Therapien in diesen Ländern zu verbessern.

Eine Kernbotschaft nimmt Norbert Lins mit ins Europäische Parlament: „Gesunde Medizin ist ein wichtiger Pfeiler unserer Zukunft: Vor allem angesichts der Altersentwicklung in Europa und der damit verbundenen Zunahme chronischer Erkrankungen wollen und brauchen die Menschen eine Therapievielfalt mit geprüften Arzneimitteln, die gleichzeitig wirksam und gut verträglich sind. Diesen Anforderungen wird das Unternehmen Helixor mit seinem ganzheitlichen Heilmittelangebot gerecht.“