Helixor


Werden die Kosten der Misteltherapie von der Krankenkasse übernommen?

Die anthroposophischen Mistelprodukte sind vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für die Anwendung bei bös- und gutartigen Geschwulsterkrankungen, definierten Präkanzerosen und zur Vorbeugung gegen Rückfälle nach Geschwulstoperationen (die sogenannte Rezidivprophylaxe) zugelassen. Dies umfasst die Anwendung bei allen Tumorarten und in allen Krankheitsphasen.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt die Kosten der Misteltherapie bei einer palliativen Behandlung, das heißt bei einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung (insbesondere wenn der Tumor inoperabel ist oder metastasiert). Voraussetzung ist eine Verordnung auf Kassenrezept.

Ebenso kann die anthroposophische Misteltherapie auch im Rahmen einer sogenannten adjuvanten – also die Heilung unterstützenden Therapie – auf Kassenrezept verschrieben werden, wenn sie zur Reduktion von schwerwiegenden Nebenwirkungen von onkologischen medikamentösen Standardtherapien angewendet wird. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn ein Mistelprodukt während oder nach der Chemotherapie verordnet wird, um den fast regelmäßig auftretenden Erschöpfungszustand (sog. Fatigue-Syndrom) zu verhindern oder zu verringern.

Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel, je nach vertraglicher Vereinbarung, die Kosten der Misteltherapie.

Gern beantworten wir Ihre Fragen zur Misteltherapie: Telefon: 0800 9353-440.

Wer verordnet eine Misteltherapie?

Jeder Arzt darf eine Misteltherapie verordnen, ebenso jeder Heilpraktiker. Wir haben für Sie Adressen von Ärzten/Kliniken mit Erfahrungen in der Misteltherapie sowie von Verbänden zusammengestellt.