Helixor


Helleborus in der komplementären Medizin

Helleborus ist eine wiederentdeckte alte Heilpflanze. Vor allem aus zwei Vertretern dieser Pflanzengattung können Arzneimittel für die Anwendung in der komplementären Medizin gewonnen werden:

  1. Helleborus niger, die Christrose
  2. Helleborus foetidus, die stinkende Nieswurz.

Extrakte aus diesen Heilpflanzen für die Tumortherapie zu nutzen, ist eine noch relativ junge Entwicklung aus dem Hause Helixor, die auf eine gewissenhafte, intensive Erforschung der botanischen Besonderheiten von Helleborus einschließlich der Inhaltsstoffe und der Wirkung auf Tumorzellkulturen und Immunzellen zurückgeht. 

Ähnlich wie die Mistel weist auch Helleborus auffällige botanische Besonderheiten auf, aber ganz andere als die Mistel. Auch unterscheiden sich Helleborus niger und Helleborus foetidus in ihren Eigenheiten. Beide haben jedoch mit der Mistel gemeinsam, dass sie im Winter grünen und blühen, deshalb nennt man sie auch Winterblüher – im Gegensatz zur übrigen Pflanzenwelt, die im Winter eine Ruheperiode durchlebt.

Helleborus niger

Die Wirkung von Helleborus niger, der Christrose, beruht vor allem auf einer Hemmung der Entzündungs-Botenstoffe, was ihren Einsatz vor allem dann begründet, wenn die Krebserkrankung schon weit fortgeschritten ist. In diesen Stadien sind fast immer solche Entzündungszeichen vorhanden. 

Darüber hinaus trägt Helleborus niger dazu bei, die innere Stabilität wiederherzustellen, sie zentriert und schafft in der Gefühlswelt wieder Luft zum Atmen. Als besonders segensreich hat sie sich bei Tumorpatienten mit Angst- und Unruhezuständen erwiesen oder auch bei Patienten mit Hirntumoren oder Hirnödemen, die unter Kopfschmerzen und Störungen des Bewusstseins leiden. Bei Hirnbestrahlungen kann sie die Konzentrationsfähigkeit verbessern und dafür sorgen, dass sich das Bewusstsein nicht so sehr eintrübt. Sie macht einen klaren Kopf, wenn krankheitsbedingt kein klarer Gedanke mehr fassbar ist. 

Helleborus niger wurde als homöopathisches Arzneimittel der anthroposophischen Therapierichtung registriert. Grundlage dafür ist eine positive Monographie der Kommission C beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Helleborus niger belegt.  

In der palliativen Therapiesituation, wenn die Krebserkrankung nicht mehr geheilt, wohl aber die damit verbundenen Symptome und die Lebensqualität gebessert werden können, kann Helleborus niger zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung auf Kassenrezept verordnet werden.

Aufgrund ihrer antientzündlichen Eigenschaften kann Helleborus niger auch bei Krankheiten aus dem rheumatologischen Formenkreis (rheumatoide Arthritis, aktivierte Arthrose, Kollagenosen) eingesetzt werden. Darüber hinaus hat sie sich bei Demenz und angstbetonten Depressionen bewährt.